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Projekte in der Einrichtungsberatung

Unten finden Sie beispielhaft ein bereits abgeschlossenes Projekt von mir, um Ihnen einen ersten Eindruck meiner Arbeit und Ideen zu geben. Klicken Sie auf die Bilder, um die jeweiligen Skizzen größer zu sehen.

Details meiner erfolgreichen Arbeiten, Einrichtungsberatungen und Wohnberatungen an diesen und weiteren Objekten stelle ich Ihnen bei Interesse gerne zur Verfügung.

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Umbau eines Restaurants bei Fulda

Hierbei handelt es sich um den Restaurantteil eines Hotels Nähe Fulda. Das Restaurant besteht aus einem großen länglichen Hauptstrang und weiteren kleineren Nebenräumen. Der Betreiber wollte keine baulichen Umbaumaßnahmen, die den Hotelbetrieb lahmlegen würden. Er wünschte sich jedoch gestalterische Veränderungen, die den umfangreichen Restaurantbereich attraktiver erscheinen lassen.

Situation

Bei meiner ersten Begehung des Restaurants konnte ich zunächst feststellen, dass die Ausstattung durchaus ansprechend war und der allgemeine Zustand ein Auswechseln des Mobiliars nicht zwingend erscheinen ließ. Es gab verschiedene ansprechende Details, die in der neuen Raumgestaltung aufgenommen werden konnten.

Wichtig erschien mir, die einzelnen unzusammenhängenden Räumlichkeiten in ihrem Erscheinungsbild durch ein gemeinsames Motto miteinander zu verbinden. Es war notwendig hier einen „roten Faden“ für alle Räume zu entwickeln.

Ein verbindendes Szenenbild für alle Restaurantbereiche war von Nöten, um die jeweiligen Details der einzelnen Speiseräume für sich wirken lassen zu können.

Größter Handlungsbedarf bestand im hinteren, langgezogenen und größten Restaurantteil. Auffällig war die langgezogene Fensterfront, die jedoch keinen schönen Ausblick gewährte und mit den angebrachten Gardinen keine Augenweide darstellte.

 

Lösungsansatz

Das vorliegende Objekt ist ein Spa- und Wellnesshotel. Es verfügt unter anderem über mehrer Schwimmbereiche, Saunaanlage und arbeitet vorrangig mit Meeressalzen. Mir fiel daher ganz spontan das Motiv „Wasser“ als Leitfaden ein. „Wasser“ bietet eine Vielzahl von verschiedenen Ideenansätzen für eine innovative Innenraumgestaltung. Beispielsweise sei hier Meer, Boote, Inseln, Uferpromenaden, Meerestiere etc zu nennen. Darüber hinaus steht das Wasser für Bewegung, Entstehung des Lebens, Weite, Sehnsucht, Entdeckung, Urlaub, mithin für eine Vielzahl menschlicher Gefühle.

Umsetzung

Die Fensterfront im hinteren Restaurantteil hatte eine Veränderung am nötigsten. Sie steht sehr im Vordergrund des Raumes und eignete sich ganz ausgezeichnet, um mit kleinen Mitteln die Ausstrahlung des Raumes zu verändern.

Um das Thema „Wasser“ umzusetzen, konnte die gesamte Fensterfront mit einer transluzenten Folie beklebt werden, die aus einem Meerwasserfoto besteht.

Durch dieses recht einfache und kostengünstige Element bekam der Raum eine gravierende atmosphärische Veränderung. Diese Ausführung hatte zum einen den positiven Aspekt, dass der derzeit relativ unattraktive Ausblick verdeckt wurde und gleichzeitig für den Innenraum ein erheblicher, interessanter Gestaltungsaspekt geschaffen wurde.

Im Außenbereich strahlt eine Beleuchtung das Wasserfoto an und setzt zusätzliche Akzente. Ferner wird durch dieses Wasserfoto der negative Schlauchcharakter gemindert und kann im Gegenteil sogar dazu genutzt werden ein Schiffsdeck zu simulieren. Durch den langgestreckten Raum und das Wasserfoto erinnert die Räumlichkeit an ein Schiffsdeck mit Aussicht auf das Meer.

Abgehängte Flächenvorhänge aus Bambus zwischen den einzelnen Fenstern, lassen das Restaurant behaglicher und wohnlicher wirken. Außerdem dienen sie dazu, den langen Raum aufzugliedern.

Die kurzen sich gegenüberliegenden Wände wurden mit einer Vorsatzwand versehen. Aus der Wand wurden die Kontinente ausgeschnitten und von hinten ausgeleuchtet. Gerade abends entsteht ein wirklich schönes Szenenbild durch das angestrahlte Meeresfoto und die leuchtenden Kontinentalplatten.

Die anderen Räume, die unterschiedliche Öffnungen zu diesem Raum aufwiesen, konnten mit gleichen Öffnungen versehen werden. Es bot sich hierfür ein rundes Bullauge an, was ebenso ein wichtiges Detail für den Schiffscharakter ist. Das Szenenbild „Wasser/Schiffsreise“ sollte nur mit kleinen, abstrakten Mitteln dargestellt werden. Diese wenigen und relativ günstigen Gestaltungselemente waren schon völlig ausreichend um eine Urlaubsstimmung aufkommen zu lassen. Die Phantasie der Gäste wird angeregt, um eigene Bilder entstehen zu lassen.

Nun kann jede Räumlichkeit für sich selbst stehen und trotzdem hat sie durch die Bullaugen eine übergeordnete Verbindung. Wie auch auf einem Schiff, gibt es hier Nebenräume. Ein vertäfelter Raum z. B wirkt auch durch neue Hussen über den Holzstühlen, wie die 1. Klasse „an Bord“.

Mit wenig Aufwand und Mitteln lässt sich so eine individuelle Raumsituation schaffen, die ein starkes Gestaltungselement für den Hotelbetrieb sein wird.